Wie alles begann...

Nach dem guten Abschneiden der Deutschen Fußballnationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft 1966 in England und 1970 in Mexiko wuchs der Wunsch von Bergalingern Fußballbegeisterten nach einem eigenen Fußballfeld. Dieses wurde von Bruno Müller im Gewann Köpfle zur Verfügung gestellt. Die Eigentümerin, Klara Müller, die Ehefrau von Bruno Müller, musste zuvor einen Feldtausch mit Alfred Metzger aus Bergalingen vornehmen, damit das Spielfeld die richtige Größe für Fußballspiele hatte. Im Laufe der nächsten Jahre sollten viele Freundschaftsspiele gegen benachbarte Ortsteile stattfinden.

Im Jahr 1972 wurde der nicht eingetragene Verein “Sportfreunde Bergalingen” gegründet, die Amtsträger von damals waren: Bruno Müller, Josef Vogt, Guido Schmid und Berthold Schmid. Ab 1972 fanden jedes Jahr unter der Regie der Sportfreunde Bergalingen Grümpelturniere statt. In diesem Jahr konnte bereits auch ein erstes “Vereinsheim” erworben werden: die alte Forsthütte aus Bad Säckingen. Der Wunsch, an einem organisierten Spielbetrieb teilzunehmen wuchs und man beschloss, einen eingetragenen Fußballverein zu gründen. Die dazu vorgesehene Gründungsversammlung fand am 15.01.1977 im Gasthaus “Zum Frieden” in Bergalingen statt. Der Einladung folgten 28 Personen:
Bächle Karl-Heinz, Bächle Wolfgang, Burger Hermann, Eckert Emil, Eckert Klaus, Eckert Siegfried, Fehrenbach Walter, Frommherz Herbert, Jägle Franz, Leber Josef, Matt Günter, Matt Martin, Metzner Klaus, Müller Bruno, Morath Werner, Mura Francesco, Pahlke Heinz, Schlatterer Kurt, Schleicher Josef jun., Schmid Berthold jun., Schmid Guido, Schmid Rainer, Schmid Stefan, Schmidt Bernhard, Singer Heinz, Thoma Ludwig, Vogt Bernhard und Vogt Josef (gem. Protokoll vom 17.01.1977).
Bruno Müller gab in der Versammlung einen kurzen Rückblick über das Sportgeschehen in den letzten Jahren und erklärte den Sinn und Zweck eines Fußballvereins. Zunächst wurde beschlossen, den Verein zu gründen und ihm den Namen “Fußballklub Bergalingen” zu geben. Daraufhin wurden die Wahlen vorgenommen und folgende Mitglieder in den Vorstand gewählt:

1. Vorsitzender: Bruno Müller
2. Vorsitzender: Kurt Schlatterer
Schriftführer: Stefan Schmid
Kassierer: Berthold Schmid

Vereinsfarben wurden mit Rot-Weiss festgelegt. Der Verein wurde beim Verband und beim Vereinsregister angemeldet bzw. eingetragen. Bevor die 1. Mannschaft des FCB am Spielbetrieb teilnehmen konnte, musste zuerst eine Freigabe des Spielfeldes erteilt werden. Dies geschah am 15. April 1977 durch den damaligen Bezirksvorsitzenden Fritz Metzler. Die vorgeschriebene Mindestfläche von 45x90 Meter hatte der Bergalinger Sportplatz mit 46x92 Meter gerade übertroffen. Es sollte sich jedoch sehr schnell herausstellen, dass dieses Spielfeld relativ klein und schmal ist (die Seitenauslinie zur Strafraumgrenze betrug jeweils nur 4 Meter), der Wunsch nach einem größeren Spielfeld sollte einige Jahre später Wirklichkeit werden.

Der Weg war frei für das erste Verbandsspiel, welches am 21. August 1977 mit einem Heimspiel gegen den SV Niederhof II in Bergalingen stattfand. Der 1. Vorsitzende des FCB, Bruno Müller, konnte die Niederlage im ersten Punktspiel nicht verhindern (da kein Schiedsrichter zu dieser Premiere des FCB kam, hatte er das Spiel gepfiffen). Trotz einer viel umjubelten 1:0 Führung des FCB durch Karl-Heinz Bächle verlor man zum Schluss mit 1:2.

Die Voraussetzungen für die damals am Spielbetrieb teilnehmenden Mannschaften waren sehr unterschiedlich. Früher gegründete Vereine verfügten über ein eigenes Clubheim mit Duschmöglichkeiten unweit des Spielfeldes, andere Vereine bzw. Mannschaften mussten in deren ersten Spielrunden sämtliche Verbandsspiele aufgrund fehlendem eigenem Spielfeld auswärts austragen (z.B. Spvgg Wehr, SV Eichsel, FV Degerfelden, FC Tiefenstein). Die Spieler des FCB wie auch die jeweilige Gastmannschaft konnten sich in der Schulsporthalle in Rickenbach umziehen und duschen. Treffpunkt nach den Heimspielen für die Spieler und Anhänger des Vereins (und oft auch die des Gegners) war die einheimische Gaststätte in Bergalingen, dem Landgasthof “Zum Frieden”.

Die gerade beschriebenen, nicht optimalen, aber dennoch zu derzeit für den FCB normalen und gewohnten Spielbetriebsvoraussetzungen hinderten den FCB nicht daran, sich zu vergrößern: bereits in der Verbandsrunde 1978/79 nahm die 1. Jugendmannschaft des FC Bergalingen am Spielbetrieb teil. Dem ersten Jugendleiter des FCB, Manfred Werner, gelang es, spontan aus einem Versprechen heraus, innerhalb weniger Wochen eine A-Jugend zusammenzustellen, welche am Ende der ersten Spielrunde einen guten 6. Platz belegte.

Auch die Gründung der AH-Abteilung (“Alte Herren”) ließ nicht lange auf sich warten. Ein Jahr nach der Gründung der Jugendabteilung wurde Heinrich Mutter am 23. November 1979 zum ersten AH-Abteilungsleiter gewählt.

Das Jahr 1980 war nicht nur auf dem Spielfeld ereignisreich:
Am 27. Juni 1980 war der FCB Gastgeber der Schiedsrichter-Jahreshauptversammlung des Bezirks Oberrhein in der Willaringer Gemeindehalle. Dieselbe Veranstaltung wurde 15 Jahre später am 23. Juni 1995 nochmals durchgeführt. Zusammen mit der Feuerwehr Bergalingen hatte der FCB am 09.+10. August das 1. Bergalinger Dorffest mit großem Erfolg durchgeführt. Bei der Verschwisterungsfeier der Partnerstadt von Rickenbach, Plombieres les Bains, am 13.+14. September nahm die 1. Mannschaft des FCB mit anderen Rickenbacher Vereinen in Frankreich teil. Das erste Freundschaftsspiel wurde mit 2:1 gewonnen.

Im darauffolgenden Jahr führte der FCB das erste Jassturnier, verteilt auf 4 Abende, um den Hotzenwaldpokal durch. Die Jassabende hatten guten Zuspruch (Rekordteilnehmerzahl von 76 Spieler) und wurden jedes Jahr, zunächst in der Willaringer Gemeindehalle, später im Bergalinger Bürgersaal, durchgeführt. Aufgrund im Laufe der Jahre nachlassendem Jassspielerinteresse und erhöhter Saalgebühren wurde bis auf weiteres Ende 1996 der letzte Jassabend durchgeführt. Im Jahr 2001 erlebte unser Preisjass Renaissance. Zwei Jassabende wurden sehr gut besucht und fanden auch im FCB-Jubiläumsjahr 2002 im Bergalinger Bürgersaal statt.

Das Jahr 1982 wurde zu einem Höhepunkt der gerade 5-jährigen Vereinsgeschichte des FCB. Der neue Sportplatz konnte nach dreijähriger Bauzeit mit einem großen Fest, welches vom 17.-19. Juli 1982 stattfand, eingeweiht werden. Auch bei dem neuen Spielfeld musste Klara Müller, diesmal mit Alfred Wagner aus Hütten, zuvor einen Feldtausch vornehmen. Das umliegende Gelände und der Platz konnte der FCB von Klara Müller 1982 erwerben und sein Eigen nennen. Da die finanziellen Verhältnisse des FCB gerade durch die Platzerstellung nicht die besten waren, konnte der Kaufpreis in mehreren jährlichen Ratenzahlungen beglichen werden. Unzählige freiwillige Arbeitsstunden waren für die Erstellung des neuen Fußballfeldes nötig, die Bauarbeiten wurden unter schwierigen Umständen durchgeführt, da das Gelände sehr steinig war, was sich nochmals im Jahr 1990 bei der Platzsanierung herausstellen sollte. Toto-Lotto-Mittel in Höhe von 33.000 DM und ein Zuschuss der Gemeinde in Höhe von 30.000 DM waren nötig, damit die Finanzierung zusammen mit den Eigenmitteln möglich war.
Beim Einweihungsfest wurde natürlich Fußball geboten: Ein Aktivturnier, AH- Jugend- und Damenspiele rundeten das Programm ab. Das Hauptspiel bestritt eine Hotzenwaldauswahl gegen den Landesligisten FC Wehr, welches die Wehrer mit 3:1 für sich entscheiden konnten.

Das neue Fußballfeld war geschaffen, was noch fehlte war ein Clubheim und Dusch- bzw. Umkleidemöglichkeiten für die Mannschaften, das hieß auch gleichzeitig, neue finanzielle Einnahmequellen mussten geschaffen werden, um dies zu finanzieren.
Das seit der Vereinsgründung (und auch schon 5 Jahre zuvor) veranstaltete Grümpelturnier wurde im Jahr 1983 durch das für Rickenbacher Vereinsmannschaften und Cliquen gedachte Laienturnier ergänzt, welches bis auf eine Ausnahme jedes Jahr stattfand. Seit der Platzeinweihung im Jahr 1982 wird auch jedes Jahr ein Aktivturnier durchgeführt.
Im Jahr 1984 konnten zunächst 11 Firmen als Bandenwerbungsträger gewonnen werden, später kamen einige Firmen dazu, die Zahl der Werbeträger hat sich bis heute auf 22 erhöht.
Wasser- und Stromanschluss waren in dieser Zeit wichtige Anschaffungen für den FCB, wobei der Kauf eines Stromkabels ein großes Loch in der Vereinskasse hinterließ.

Im Jahr 1984 konnte der FCB die ehemalige Segelfliegerklause in Hütten erwerben. In vielen freiwilligen Arbeitsstunden wurde sie zu unserem jetzigen Vereinsheim hergerichtet.

Das erste Jugendturnier fand im Jahr 1985 statt. Dieses Turnier wird ebenfalls jedes Jahr durchgeführt und erfreut sich großer Beliebtheit. Jugendleiter Hermann Burger muss oft Mannschaften, die daran teilnehmen wollen, absagen, da nicht mehr als 24 Mannschaften (3 Altersklassen a 8 Mannschaften) an einem Tag teilnehmen können.

Zwei Jahre nach dem Clubheimbau konnte im Jahr 1986 mit dem Bau der sanitären Anlagen begonnen werden und ein weiterer Wunsch für die Spieler konnte in Erfüllung gehen: Umziehen, duschen und Clubheimbesuch in der Nähe des Sportplatzes.
Mehrere tausend freiwillige Arbeitsstunden waren auch wie beim Sportplatzbau nötig, bis der Wunsch Wirklichkeit wurde. Unter der Bauleitung von dem damaligen 1. Vorsitzenden Siegfried Eckert war die Finanzierung ähnlich wie die beim Sportplatzbau: neben den Eigenmitteln erhielt der FCB einen Zuschuss von der Gemeinde in Höhe von 25.000 DM und 32.500 DM aus Toto-Lotto-Mitteln.

Ein weiterer Höhepunkt in der Vereinsgeschichte des FCB war 1987 angesagt: Das 10-jährige Vereinsjubiläum. Es fand vom 01.-09. August 1987 statt und wurde ein großer Erfolg. Fußballerisch wurde in diesen 10 Tagen sehr viel geboten: AH-Turnier, Aktivturnier, D-Jugendturnier und das Laienturnier wurden durchgeführt, ebenso fanden Einlagespiele (Gründungsmannschaft, Damenspiel, Prominentenspiel...) statt, im Hauptspiel, welches unter schlechten Wetterverhältnissen stattfand, besiegte der damalige Zweitligist SC Freiburg eine Hochrheinauswahl mit 2:0 Toren. Natürlich kam auch das Gesellige nicht zu kurz. Festbankett mit Ehrungen, Unterhaltungsabend, Frühschoppenkonzert und Handwerkertreffen rundeten das sehr umfangreiche Programm ab.

Im Jubiläumsjahr war der FCB Veranstalter eines deutsch-amerikanischen Freundschaftskonzerts der 84th US-Army-Band am 03. Oktober in der Gemeindehalle Willaringen.

Im selben Jahr, beim Bezirkstag in Maulburg, wurde zum ersten Mal ein Mitglied des FCB geehrt: Berthold Schmid wurde mit der Ehrennadel des Südbadischen Fußballverbandes für 10-jährige Vorstandstätigkeit ausgezeichnet. Eine weitere Auszeichnung gab es im Juni 1989 als Stefan Schmid die Ehrennadel des Südbadischen Fußballverbandes erhielt. Im Jahre 1999 wurden Wolfgang Bächle und Thomas Kohlbrenner für jeweils 10-jährige, sowie Martin Matt und Hermann Burger für jeweils 15-jährige Vorstandstätigkeit beim Bezirkstag in Märkt ausgezeichnet. Beim darauffolgenden Bezirkstag in Untermettingen wurden wieder zwei Vereinsmitglieder des FCB geehrt: Bruno Müller erhielt die Verbandsehrennadel und Hermann Burger für 20-jährige Tätigkeit in der Vorstandschaft die Goldene Verbandsehrennadel.

Zwei Mitglieder des FCB kamen in den letzten Jahren auch zu Landesehren: Hermann Burger und Helmut Schlachter erhielten die Ehrennadel des Landes Baden-Württemberg.

Die Gemeindehalle in Willaringen war 1988 Schauplatz für den FCB. Zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte wurde der Bezirkstag, der jährlich stattfindet, ausgerichtet.

Im Jahr 1990 wurde die Vereinskasse wieder einmal stark strapaziert. Die Platzsanierung des neuen Sportplatzes durch die Fa. Fischer aus Teningen kostete insgesamt 56.000 DM. Zu den Eigenmitteln in Höhe von 17.000 DM erhielt der FCB 14.000 DM aus Toto-Lotto-Mitteln und Zuschüsse in Höhe von 20.000 DM von der Gemeinde Rickenbach bzw. 5.000 DM von der Sparkasse Hochrhein. Während der Sanierungszeit (das ganze 2. Halbjahr 1990) fanden die Heimspiele der Mannschaften des FCB meistens auf dem Sportplatz in Hottingen statt. Das Heimspiel der Mannschaft des FCB in der Aufstiegsrelegation gegen den SV Dillendorf musste in Wehr, das Heimspiel im Verbandspokal gegen den FC Emmendingen in Görwihl ausgetragen werden. Aufgrund der fehlenden gewohnten Umgebung (Clubheim, Dusch- und Umkleidemöglichkeit vor Ort) entstanden auch dadurch finanzielle Einbußen.

Die Trainingsmöglichkeiten für die Fußballer des FCB wurden im Jahr 1993 durch die Nutzung des Schulsportplatzes in Rickenbach erweitert. Die dort vom FCB erstellte und finanzierte Flutlichtanlage ermöglicht ein Training auch zur Winterzeit, wenn es die Platzverhältnisse zulassen.

Im Jahr 1995 führte der FCB vorerst zum letzten mal eine Fastnachtsveranstaltung durch.
Die Gemeindehalle in Willaringen, der Bürgersaal in Bergalingen und die einheimische Gaststätte “Zum Frieden” waren die Schauplätze ausgelassener und fröhlicher Stunden.
Das Faschingstreiben in Bergalingen organisiert derzeit die Bergalinger-Brass-Band im Bürgersaal mit gutem Erfolg.

Am 06.07.1995 wurde aus der Initiative von Helmut Schlachter der Förderkreis des FC Bergalingen gegründet. Die ersten Amtsträger des Förderkreises waren Wolfgang Schäuble und Bernhard Käser, welche später von den jetzt tätigen Mitgliedern Helmut Schlachter und Heinrich Mutter abgelöst wurden. Der Förderkreis unterstützt den FCB unter anderem bei wichtigen Anschaffungen, so wurde z.B. Im Jahr 1997 die Gasheizung im Clubheim organisiert und finanziert, und ist bei seinen Entscheidungen unabhängig vom FCB.

Im April 1998 wurde der FCB mit einem ganz besonderen Preis geehrt: Dem Sepp-Herberger-Preis. Diesen Preis erhalten Vereine, welche sich jahrelang durch besonders bemerkenswerte und sehr gute Jugendarbeit präsentieren. Dieser Preis ist nicht zuletzt unserem jetzigen Jugendleiter Hermann Burger zu verdanken, welcher inzwischen über 20 Jahre lang ununterbrochen Jugendleiter unseres FCB ist.

Im Sommer 2000 war der FCB zusammen mit der Feuerwehr Bergalingen Veranstalter des Open-Air-Konzerts mit der bekannten Gruppe LANZELOT. Organisator des Konzerts war Volker Albiez von dem bekannten Todtmooser Tanzlokal Schwarzwaldspitze. Das Konzert wurde ein voller Erfolg. Auch im Jahr darauf konnte der FCB sich mit einem Weinstand beim inzwischen jährlich stattfindenden Motorradfreundefest (Burn-out Party) beteiligen. Beide Veranstaltungen fanden da statt, wo früher die Bergalinger Fußballer spielten, auf dem alten Sportplatz. Der alte Sportplatz wurde in den letzten Jahren zur Freude von vielen Vereinen und Privatpersonen zu einer Allroundfläche umfunktioniert.

Als eine sehr gute Anschaffung des FCB erwies sich 2001 der “Bierwagen”, welcher als ein solcher benutzt, aber auch zum Weinstand bzw. zu einem Turnierleitungswagen umfunktioniert werden kann.

Im Frühjahr des Jahres 2002 wurde in vielen Arbeitsstunden der Rasenplatz um 5 Meter verbreitert. Ebenso wurde ein Parkplatz angelegt. Das Gelände östlich des Vereinsheimes wurde auf Sportplatzhöhe abgetragen. Diese Arbeiten wurden größtenteils vom damaligen 1. Vorsitzenden Hubert Müller und dem Bergalinger Baugeschäft Guido Schmid durchgeführt, wobei natürlich noch unzählige Arbeitsstunden anderer Vereinsmitglieder notwendig waren.
Die Umkleidekabine erhielt ein neues Vordach. Am Spielfeldrand wurden neue Trainerkabinen aufgestellt. Zur Kühlung der Getränke wurde ein Getränkekühlcontainer erworben.

Vom 17.-19. August 2002 feierte der FCB sein 25-jähriges Bestehen. Das jährliche Aktivturnier wurde in ein Jubiläumsturnier umgewandelt. Eine Rekordteilnehmerzahl von 12 Mannschaften meldete sich dazu an. Aufgrund der 12 Mannschaften wurde das Turnier auf 2 Tage ausgedehnt.
Beim Festbankett, am Samstagabend, waren viele Funktionäre des Südbadischen Fußballverbandes vertreten. Zahlreiche Ehrungen für 10-jährige und 20-jährige Mitgliedschaft wurden vorgenommen. Hervorzuheben sind dabei die zu Ehrenmitgliedern ernannten Bruno Müller und Helmut Schlachter.
Am Montagabend fand das “Prominentenspiel” der Meistermannschaften von 1988 und 1995 (jeweils Aufstieg in die Kreisliga-A) statt. Die Meistermannschaft von 1995 gewann klar mit 8:1. Nach dem Spiel sorgten ein Weitschusswettbewerb sowie ein Karaoke-Wettbewerb für beste Stimmung und einen schönen Festausklang.

Am 27. Juli 2003 wurde zum ersten mal in der Vereinsgeschichte ein Gaudi-Mix-Turnier durchgeführt. Die Idee zu diesem Turnier entstand daraus, dass in den Jahren zuvor das Laienturnier aufgrund fehlender Mannschaften abgesagt werden musste. Zu diesem Gaudi-Mix-Turnier kamen insgesamt 8 Mannschaften. Das Spielfeld war rund, der Anstoß war nass und von einer Mannschaft mussten mindestens 2 Damen immer auf dem Spielfeld sein. Dieses Turnier war sehr erfolgreich und wird auch sicherlich in den nächsten Jahren durchgeführt werden.

Gemeinsam mit Michael Felber veranstaltete der FC Bergalingen im März 2004  die erste Houseparty in der Hottinger Gemeindehalle, die ein voller Erfolg wurde. Im Sommer 2004 gründete der FC Bergalingen neben einer zweiten Mannschaft auch eine Damenmannschaft. Das Traineramt der zweiten Mannschaft übernahm Andreas Allgaier. Bei den Damen übernahm zunächst Bettina Schmidt, später Daniel Eckert dieses Amt

In der Saison 2004/2005 gelang der 1. Mannschaft des FC Bergalingen mit Ihrem Trainer Markus (Mäggy) Wassmer der Wiederaufstieg in die Kreisliga A.  Die neu gegründete Damenmannschaft nahm in der Spielrunde 2005/2006 erstmals am Spielbetrieb teil.

Nach langer Vorbereitung und Planungszeit fand im November 2005 der Spatenstich für das neue Vereinsheim des FC Bergalingen statt. Dieser wurde von Bürgermeister Georg Keller, Sparkassen-Vorstand Roland Supper, Wolfgang Schäuble, Hubertus Matt und Manfred Eckert vorgenommen.

Zur Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland organisierte der FC Bergalingen das erste Public-Viewing. Im Rohbau des neuen Vereinsheimes tummelten sich bei den Spielen mit deutscher Beteiligung unzählige Fans der Nationalmannschaft.

Im September 2006 veranstaltete der FC Bergalingen den „1. Nordic-Walking-Volkslauf“. Trotz strömenden Regens kamen an die 50 Nordic-Walking Begeisterte und begaben sich auf die 10 oder 20 Kilometer lange Strecke.

Im Juni 2007 gründete sich der Förderverein zur Unterhaltung der sportlichen Anlagen des FC Bergalingen e.V.

Vom 10.08 bis 13.08 fand die Einweihung des neuen Clubheimes des FC Bergalingen statt. Am Freitag startete das Einweihungsfest mit einem Festakt für alle geladen Gäste, Bauhelfer, Sponsoren, Vereinsmitglieder und die Sponsoren der Bausteinaktion. Am Samstag war Partyabend mit der Band „Thunder“. Am Sonntag fand ein Einlagespiel zwischen den Old Stars Basel und einer Hotzenwaldauswahl statt. Abgerundet wurde die Einweihung am Montagabend mit einem Einlagespiel unserer Damenmannschaft gegen die Damen des FC Herrischried und einem anschließendem Handwerkerhock. Die Gesamtkosten für das Clubheim betrugen 110.000€. Es wurde aus Eigenmitteln (20.000€), Spenden der Gemeinde (10.000€), Spende der Sparkasse Hochrhein (6.000€), Bausteinaktion (14.000€) und einem Darlehen von 60.000€ finanziert. Die Vereinsmitglieder leisteten ca. 5.000 Stunden Eigenarbeit.

Mit einem Herzschlagfinale konnte die erste Mannschaft des FC Bergalingen in der Saison 2008/2009 den Abstieg in die Kreisliga B vermeiden. Während der gesamten Runde schaffte man es nie, die Abstiegsplätze zu verlassen, so dass man am Ende auf dem drittletzten Tabellenplatz stand, was die Teilnahme an der Abstiegsrelegation zur Kreisliga B bedeutete. Die Relegationsgegner waren der SV Waldhaus und der FV Haltingen. Im ersten Spiel trennte sich der FC Bergalingen vom FV Haltingen mit 4:4. So musste der FC Bergalingen im Heimspiel gegen den SV Waldhaus gewinnen, da dieser gegen den FV Haltingen mit 3:2 gewonnen hatte. Vor 500 Zuschauern zeigte der FC Bergalingen seine beste Saisonleistung und gewann verdient mit 3:1. Der Klassenerhalt war geschafft und die Party eröffnet.

Trotz einer guten Vorbereitung und eines dreitägigen Trainingslagers in Plombieres les Bains schaffte es die 1. Mannschaft des FC Bergalingen in der Saison 2009/2010 wiederum nie, die Abstiegsplätze zu verlassen und stieg am Ende gemeinsam mit dem FC Bad Säckingen 2 und Eintracht Wihl in die Kreisliga B ab.

Die nächste größere bauliche Aktivität wurde mit der Verlegung der 900 Meter langen Strom- und Abwasserleitung im Jahr 2011 getätigt.

Die Damen des FC Bergalingen erreichten im Frühjahr 2012 das Finale des Bezirkspokals. Mit einer Schar von Fans trat man die Fahrt nach Rheintal im Bus an. Leider ging das Finale mit 2:0 gegen den die SG Wittlingen/Wollbach verloren. Im Sommer 2012 wurde mit Oliver Baumgartner ein neuer Trainer für die 1. Mannschaft verpflichtet, der auf Markus „Mäggy“ Waßmer folgte.

Im September des Jahres 2012 wurde das alte Vereinsheim abgerissen. Bei der hierbei veranstalteten Abrissparty konnten die alten Ziegel des Vereinsheims mit einem Aufdruck gekauft werden.

Im ersten Jahr unter Oliver Baumgartner erreichte die 1. Mannschaft des FC Bergalingen die Vizemeisterschaft, durch welche man erstmals seit dem Abstieg an den Aufstiegsspielen zur Kreisliga A teilnehmen durfte. Im ersten Spiel konnte der FC Bergalingen auswärts beim FC Tiengen 2 mit 1:0 gewinnen. So kam es zum großen Endspiel in Bergalingen gegen den FC Weizen. Vor 500 Zuschauern ging dieses jedoch mit 3:4 Toren verloren.

An der Generalversammlung 2014 wurde der scheidende Vorsitzende Manfred Eckert zum ersten Präsidenten des FC Bergalingen gewählt. Zur Weltmeisterschaft 2014 veranstaltete der FC Bergalingen erstmals ein Open-Air-Public-Viewing am Sportplatz. Aufgrund der ungewissen Wetterlage wurde zum Finale ein Lastwagen mit seitlichem Zelt aufgestellt. Als Mario Götze in der 113. Spielminute den Treffer zum 1:0 erzielte, kannte der Jubel keine Grenzen mehr. Am 21. und 22. November 2014 veranstaltete der FC Bergalingen das Alpenmusical „Der Watzmann“. Hierfür wurde die Laien-Schauspielergruppe „Auffi Muasi“ für ein Wochenende in den Kursaal nach Bad Säckingen geholt. Mit über 900 Gästen an beiden Abenden war die Veranstaltung ein voller Erfolg.

Der 16.12.2014 wird allen Vereinsmitgliedern gut in Erinnerung bleiben. An diesem Tag hat der Gemeinderat der Gemeinde Rickenbach einem Zuschussantrag über 175.000€ für den Bau eines Kunstrasenplatzes zugestimmt. Die Gemeinde übernimmt zudem eine Bürgschaft über ein Darlehen des Vereins in Höhe von 110.000€.

Das Projekt Kunstrasenplatz startete am 30.04.2015 im Allemannenhof Hotel Engel in Rickenbach mit dem Verkaufsstart der Platzpatenaktion. An diesem Abend wurde zudem das gesamte Projekt detailliert vorgestellt. Der Spatenstich für den Kunstrasenplatz fand am 22.06.2015 statt. Nach einer Bauzeit von über drei Monaten und ca. 4.500 Stunden Eigenleistung wurde am Wochenende vom 25. bis 27. September 2015 der Kunstrasenplatz des FC Bergalingen eingeweiht. Nach dem feierlichen Festakt, welcher vom Musikverein Bergalingen umrahmt wurde, fand auf dem neuen Platz das erste Spiel statt. Hierbei standen die Gemeinderäte/Verwaltung Rickenbach den Vereinsvorständen der Rickenbacher Vereine gegenüber. Der Samstagvormittag stand ganz im Rahmen der Jugend. Sämtliche Verbandsspiele der Jugendmannschaften wurden auf dem heimischen Grün ausgetragen. Der Sonntag wurde mit einem Frühschoppenkonzert der Fidelen Dorfmusikanten eröffnet. Anschließend fanden die Spiele der A-Jugend sowie der beiden Aktivmannschaften des FC Bergalingen statt. Die Gesamtkosten des neuen Platzes betrugen 443.000€. Finanziert wurde dieser aus einem Zuschuss der Gemeinde (175.000€), Zuschuss des Südbadischen Fußballverbandes (77.000€), Darlehen (110.000€), Spenden (66.000) und Eigenmittel in Höhe von 15.000€.

Am Samstag, den 27.02.2016, fand in der Gemeindehalle in Willaringen der letzte große Akt zum Bau des neuen Kunstrasenplatzes statt. Durch den Kontakt von Altbürgermeister Georg Keller konnte man das Landespolizeiorchester Baden-Württemberg für einen Konzertabend engagieren. Die fast 300 Besucher vergaben für die musikalische Glanzleistung des Orchesters mehrere stehende Ovationen.

An Fronleichnam 2016 richtete der FC Bergalingen zum ersten Mal die Finalspiele um den Rothaus-Bezirkspokal aus. Bei den Damen gewann der SV Todtnau mit 3:2 Toren gegen die SF Schliengen. Bei den Herren gewann der FC Tiengen durch einen Elfmeter in der Verlängerung mit 1:0 gegen den FC Hauingen.

Im Sommer 2016 konnte erstmals eine A-Jugend des FC Bergalingen in die Bezirksliga aufsteigen. Durch die Meisterschaft in der Kreisligastaffel stieg das von Rolf Schlachter und Gerald Schneider trainierte Team in die höchste Klasse des Fußballbezirks Hochrhein auf. Die Arbeiten rund um das Vereinsheim wurden in diesem Sommer auch nicht vernachlässigt. So wurde hinter dem Vereinsheim ein großer Verbundsteinplatz errichtet. Die verlegte Abwasserleitung aus dem Jahr 2012 wurde in diesem Sommer ebenfalls an das öffentliche Kanalnetz angeschlossen.